Die Tagung der Defi-Liga nahmen die Kardiologen des Uniklinikums Münster zum Anlass für ein wissenschaftliches Symposium am Morgen vor der Veranstaltung. Unter dem Titel „IDC-Therapie 2013 -Rück- und Ausblick“ referierten Kardiologen und Psychologen über 29 Jahre Defi-Therapie. Rund 50 Teilnehmer, darunter auch Mitglieder der Defi-Liga, lauschten der Moderation von Gastgeber Lars Eckardt, dem Leiter der Abteilung für Rhythmologie des Department für Kardiologie und Angiologie des UKM, und den Vorträgen von Prof. Dr. Michael Block, Chefarzt und Kardiologe an der Klinik Augustinum München, Prof. Dr. Dirk Böcker, Kardiologe am St. Marien-Hospital in Hamm und den Ärzten des UKM, wie der Kardiologin Dr. Julia Köbe, Prof. Dr. Gereon Heuft, dem Direktor der Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie am UKM und dem Universitäts-Professor Dr. Dr. h.c. Günter Breithardt.

Die Experten widmeten sich medizinischen, psychologischen und technischen Themen rund um die Defibrillator-Therapie. Darunter fiel auch die ethisch heikle Frage danach, wann ein Ausschalten oder die Explantation eines Defibrillators gerechtfertigt sei. Ebenso kam die hohe Rate der psychischen Störungen unter Defi-Patienten und deren Behandlungsmöglichkeiten zur Sprache. Auch wurden die Möglichkeiten der Programmierung diskutiert und der subkutane Defi bewertet.

Symposium

Prof. Dr. Gereon Heuft, Prof. Dr. Lars Eckardt, , Prof. Dr. Dirk Böcker, Prof. Dr. Michael Block, Vorstandsvorsitzende
der Defi Liga Angelika Däne, Dr. Klaus Hampel von der Akademie Franz-Hitze-Haus, Dr. Julia Köbe,
Univ-Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Breithardt.
Foto: ©Lena Gilhaus