Die IN-TIME_STUDIE unter Leitung von Prof. Dr. Gerhard Hindricks (Herzzentrum Leipzig) beobachtete über 650 Patienten mit einem ICD oder CRT-D über einen Zeitraum von einem Jahr. Nach dieser Beobachtungszeit ließ sich feststellen, dass Home Monitoring die Wahrscheinlichkeit zu Überleben um über 50 Prozent erhöht. Laut der Autoren der Studie sei dieses eindeutige Ergebnis im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass klinische und technische Veränderungen frühzeitig erkennbar sind. Insbesondere bei dem oft asymptomatisch auftretenden Vorhofflimmern helfe Home Monitoring, rechtzeitig therapeutisch einzugreifen.

Mittlerweile empfehlen sowohl die Europäische als auch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie eine implantatbasierte Fernnachsorge zur Früherkennung medizinischer und technischer Ereignisse.Mehr zur IN-TIME-Studie sowie zum BIOTRONIK Home Monitoring erfahren Sie unter www.biotronik.com

Professor Dr. Gerhard Hindricks studierte übrigens Medizin an der Westfälischen Wilhelms Universität in Münster. Von 1989 bis 1998 war er unter der Leitung von Prof. Dr. Günter Breithardt Arzt und Research Fellow in der Abteilung für Kardiologie und Angiologie am Universitätsklinikum Münster. Seit 1998 ist der Kardiologe Leitender Arzt der Abteilung Rhythmologie am Herzzentrum Leipzig. 2005 erhielt er seine Professur für Medizin.