Der Subkutane Implantierbare Cardioverter-Defibrillatoren (sICD) besteht in der klinischen Praxis aus einem Gehäuse mit Minicomputer und Batterie und mindestens einer Sonde. Die Sonder wird in der rechten Herzhauptkammer platziert. Zwischen einem Anteil der Sonde und dem ICD-Gehäuse wird im Falle von gefährlichen Herzrhythmusstörungen ein Strom von bis zu 800 Volt Stärke abgegeben, um das Herz wieder in den richtigen Takt zu bringen. Neuerdings ist es bei speziellen Krankheitsbildern möglich, die Sonde, nicht wie gewohnt ins Herz, sondern nur unter der Haut (subcutan) neben dem Brustbein zu platzieren (Abb.1). Auch so kann ein entsprechend starker Strom das Herz wieder in den Rhythmus zurückbringen.