ICD-Patienten sollten besonders auf ihre Ernährung achten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt allgemeine Hinweise, wie Sie zu viel Fett im Essen vermeiden können.
Nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten Erwachsene nicht mehr als 25 – 30 % der gesamten Kalorien in Form von Fett aufnehmen. Das entspricht ca. 60 – 80 g Fett am Tag. Tatsächlich essen wir ca. 80—120 g Fett pro Tag, hauptsächlich in Form von tierischen Fetten. Ein Gramm Fett liefert ca. 9 kcal und ist damit der energiereichste der drei Hauptnährstoffe neben Eiweiß und Kohlenhydraten.
Hauptfettquellen in unserer Ernährung sind Öle und Streichfette, aber auch die versteckten Fette aus Fleisch, Wurstwaren, Milchprodukten, Nüsse, Samen und Süßigkeiten.
Fette und Cholesterin sind sowohl Bestandteil unserer Nahrung als auch unseres Körpers. Fette dienen in erster Linie als Energielieferant. Sie sind aber zudem auch Lieferant der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Cholesterin ist ein Fettbegleitstoff. Es ist ein wichtiger Baustein von Zellwänden. Zudem bildet der Körper aus Cholesterin Vitamin D, Gallensäuren, Sexual– und Stresshormone.
Defi-Trägern steht ein Schwerbehindertenausweis zu. Das geht aus der GdB/MdE-Tabelle (Grad der Behinderung/Minderung der Erwerbsfähigkeit) hervor. Darin können Patienten ihren Grad der Behinderung bzw. die Minderung ihrer Erwerbsfähigkeit ablesen. Menschen nach Implantation eines Kardioverter-Defibrillators sind laut Tabelle, egal mit welcher Grunderkrankung, mindestens zu 50 Prozent schwerbehindert. Das ist die Schwelle zur Schwerbehinderung.
Fragen zum Defi-Ausweis, die haben augenscheinlich immer noch viele Defi-Träger. Denn beim Gesprächskreis „Defi-Ausweis“ mit dem Kardiologen Dr. Shahram Ramtin aus der Abteilung für Rhythmologie des Universitätsklinikums Münster wurde es richtig voll. Rund 30 Teilnehmer waren am 7. Oktober 2011 in die Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster gekommen und bekamen Antworten auf folgende Kernfragen: