Britta Hardwigsen ist Angehörige eines ICD-Trägers und Mitglied im Beirat der Defi-Liga. Im Zuge ihrer Masterarbeit im Fach Soziale Arbeit ist die Idee zu dieser Masterarbeit entstanden. Neben ihre persönliche Erfahrung und ihrem Engagement kam sie im Rahmen eines Besuchs bei einem Defibrillator-Hersteller intensiv mit dem Thema in Kontakt.
Vor dem Hintergrund ihres Psychologiestudiums und des angestrebten Masters Clinical Casework beleuchtet Britta Hardwigsen die psychische Belastung sowie die psychosoziale Begleitung von Menschen mit ICD und ihren Angehörigen. Sie führte Gesprächen mit Betroffenen und Angehörigen und es wurde deutlich, wie wichtig die subjektive Wahrnehmung von Belastung und Unterstützung im Alltag ist. Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es, diese Perspektiven systematisch und empirisch zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass psychosoziale Aspekte im Versorgungsalltag eine große Rolle spielen und stärker berücksichtigt werden sollten.
Die Masterarbeit 'Psychische Belastung und psychosoziale Begleitung von Menschen mit implantierbarem Kardioverter- Defibrillator (ICD) und deren Angehörigen' steht hier als PDF-Download zur Verfügung.
„Und – wer traut sich?“ Andree Kues blickt in die Runde und es wird kurz still. Freiwillige vor, um zu üben, was im Ernstfall bei einer Reanimation wichtig ist – das ist gar nicht so einfach. Niemand möchte sich den Ernstfall vorstellen und doch kann genau dieser Ernstfall natürlich jeden zu jeder Zeit treffen: Ein Mensch bricht auf offener Straße, während einer Veranstaltung oder auf der heimatlichen Couch zusammen. Regt sich nicht. Atmet nicht. Herzstillstand? Was nun?
Es gibt wohl kaum ein medizinisches Thema, das in den letzten Jahren – öffentlich sowie innerhalb von Familien- und Freundeskreisen – so intensiv diskutiert wurde wie das Impfen. Während die öffentliche Debatte meist die Corona-Impfung betraf, besprach Hausärztin Dr. Cornelia Werbick aus Münster mit den Teilnehmenden in ihrem Arbeitskreis, welche Impfungen die Ständige Impfkommission empfiehlt – und warum Impfungen gerade für Menschen mit Herzerkrankungen so wichtig und manchmal sogar lebensrettend sein können.
Praktisch alle kennen es, praktisch alle haben schon einmal eines „machen lassen“. Die Rede ist vom Echokardiogramm, allgemein bekannt als EKG oder Herzultraschall. Im Oktober 2024 stand das weite Feld der Echokardiografie nun im Zentrum des Online-Gesprächskreises. Als Experte zu Gast war Dr. med. Jan Büring, Oberarzt in der Kardiologie der Christophorus Kliniken Coesfeld–Dülmen-Nottuln. Der dezentral organisierte Klinikverbund besteht aus 13 Fachkliniken und 11 Spezialzentren und beschäftigt mehr als 2.300 Mitarbeitende. Dr. Büring ist am Standort Dülmen tätig, an dem neben der Klinik für Kardiologie auch die Fachbereiche Pneumologie und Innere Medizin sowie Neurologie und Radiologie angesiedelt sind. Im Online-Gesprächskreis stellte Dr. Büring verschiedene Einsatzgebiete und Methoden der Echokardiografie in der Kardiologie vor. Er betonte zudem, dass sie eine weit verbreitete Untersuchungstechnik sei, die vom Notfalleinsatz über die Hausarztpraxis bis in die Intensivstation in vielen Funktionsbereichen des medizinischen Alltags eingesetzt werde.
Krankenkassen bieten Ihren Versicherten eine sogenannte elektronische Patientenakte an. Im Online-Gesprächskreis am 18. November 2021 berichtete Frank Leive vom Versorgungsmanagement der Techniker Krankenkasse über die Konstruktion, den Datenschutz und die Inhalte des neuen Angebotes. Über vier Jahre Zeit haben die „Techniker“ in die Entwicklung gesteckt, nun können über 10,9 Mio. Versicherte sie freiwillig nutzen.
Deutschland steht derzeit mehr Impfstoff gegen Covid-19 zur Verfügung, als nachgefragt wird. Mit Blick auf eine zu erwartende vierte Welle hat die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) heute eine Pressemitteilung herausgegeben, um noch mehr Menschen – insbesondere Herzpatienten – zu einer Impfung zu motivieren. „Eine vierte Welle der Corona-Pandemie birgt vor allem für Menschen mit Herzerkrankungen eine große Gefahr. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) beobachtet daher den sich erneut verlangsamenden Impffortschritt und die große Zahl Ungeimpfter mit wachsender Sorge.“
Das nennen wir Einsatzbereitschaft! Obwohl Dr. Gregor Kerckhoff – Mitglied des Beirats der HERZ IN TAKT DEFI LIGA und niedergelassener Kardiologe in Coesfeld – sich den Arm ausgekugelt hatte, ließ er es sich nicht nehmen, den rund 20 Teilnehmenden des Gesprächskreis Rede und Antwort zu stehen. Die gute Nachricht kam noch im Verlauf des Nachmittags: Eine OP war nicht nötig. Wir wünschen Dr. Kerckhoff nun vor allem eine schnelle Heilung! Nachdem „Medienmaster“ Georg Duchna kurz in die Technik und die Kommunikation untereinander eingeführt hatte, verging der Nachmittag unter der Moderation der Vorsitzenden Angelika Däne wie im Flug. Der nächste Gesprächskreis, das ist relativ sicher, wird erneut online stattfinden. Wer dabei sein möchte, ist herzlich willkommen!
Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) hat in Richtung Bundesregierung kürzlich eine höhere Priorisierung der Patienten mit koronaren Herzerkrankungen bei der Impfung gegen SARS-CoV-2 angemahnt. Ansonsten drohe eine Übersterblichkeit bei diesen Patienten durch verzögerte oder verschobene Behandlungen. Auch der Direktor der Klinik für Kardiologie I am UKM (Universitätsklinikum Münster), Prof. Holger Reinecke, warnt: Herzpatienten sollten ihre Vorsorgetermine trotz der Pandemie wahrnehmen und Warnsignale unbedingt ernst nehmen.
Bereits im Januar 2021 hatte die DGK darauf hingewiesen, dass besonders Patientinnen und Patienten mit Herzerkrankungen ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 haben und daher unbedingt zeitnah geimpft werden müssen.
Sie ermöglicht einen Weg aus der Pandemie: die Corona-Schutzimpfung. In Deutschland stehen nun erste Impfstoffe gegen gegen COVID-19 bereit.
Das sind gute Nachrichten! Jetzt stellen sich Bürgerinnen und Bürger aber vielleicht auch viele Fragen wie etwa:
Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (=Maske) ist derzeit in vielen Teilen des öffentlichen Lebens vorgeschrieben. Neben der Abstandsregel, soll dies der Verbreitung des COVID19-Erregers vorbeugen.
Der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. hat einen Aushang gestaltet, der als PDF-Datei heruntergeladen und ausgedruckt werden kann. Die wichtigsten Regeln zum Umgang mit und Tragen von Gesichtsmasken werden hier zusammengefaßt.
#unverzichtbar - Masken richtig tragen (PDF-Datei)