Mit Dr. Stefanie Reiermann war auf der diesjährigen Defi-Tagung eine Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie zu Gast, die in ihrem Arbeitskreis ein Thema aufgriff, das im Alltag oft unterschätzt wird: der engen Verbindung zwischen Herz und Nieren. Mit spürbarer Nähe zur Patientenrealität führte Dr. Reiermann zunächst in die Diagnose von Nierenerkrankungen ein, bevor sie sich dem komplexen Zusammenspiel der beiden lebenswichtigen Organe widmete – und last but not least für alle Fragen der Teilnehmenden zur Verfügung stand.
Wie lebt man gut mit einem implantierten Defibrillator? Welche Rolle spielt die Nachsorge – und was hat sich durch moderne Technologien verändert? Auf der diesjährigen Patiententagung der Defi-Liga leitete Dr. med. Gregor Kerckhoff, Mitglied des medizinischen und wissenschaftlichen Beirats der Defi-Liga, einen Arbeitskreis zum Thema Nachsorge. Im Interview mit Volker Scheid, Mitglied des Patientenbeirats der Defi-Liga, sprach er anschließend über die wichtigsten Erkenntnisse, häufige Sorgen der Betroffenen und neue Perspektiven durch Monitoring.
Ein Arbeitskreis mit Beate Stieber als Defi-Tägerin, Dr. med. Shahram Ramtin, einem Herzspezialisten und Klaus Lampenschulte als Angehöriger einer Defi-Trägerin.
Der Arbeitskreis am Sonntagmorgen widmete sich der Frage, welche Narkose bei der Implantation eines Defis die „richtige“ sei – denn für viele Patientinnen und Patienten ist es mehr als eine Detailfrage, ob sie ihren Defi unter Vollnarkose oder bei einer örtlichen Betäubung erhalten. Charlotte Müller, Anästhesistin am Universitätsklinikum Münster, war gekommen, um die Teilnehmenden über die Vor- und Nachteile der Vollnarkose und der lokalen Betäubung aufzuklären.